EIP Summit 2025: «Jeder Franken, den wir heute nicht investieren, hat seinen Preis»

Jedes Jahr bringt der EIP Summit Führungskräfte, die am nachhaltigen Umbau des Energiesektors arbeiten, an einem historischen Ort im Zentrum von Zürich zusammen – von Investoren und Geschäftsführern bis hin zu Politikern und Forschern.

EIP Summit 2025

Am 4. September 2025 brachte die dritte Ausgabe des EIP Summit führende Persönlichkeiten, Innovatoren und politische Entscheidungsträger im Widder Hotel in Zürich zusammen, um unter dem Motto «Spanning Generations» über die Zukunft der Energie zu diskutieren.

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Baubeginns der Grande Dixence, einem der grössten Wasserkraftwerke der Welt und Teil unseres Schweizer Portfolios, feierte die Veranstaltung den Pioniergeist, der die Schweizer Energielandschaft seit Jahrzehnten prägt. Wie Beat Deuber, Mitglied der Geschäftsleitung Infrastruktur der SBB, betont: „Jeder Franken, den wir heute nicht investieren, hat seinen Preis.“

Inklusive Herrn Deuber präsentierte der 2025 Summit vier renommierte Redner, die ihre Expertise und Perspektiven zu den aktuellen Herausforderungen und Chancen im Energiesektor teilten. Sie hoben die Notwendigkeit mutiger Entscheidungen und langfristiger Investitionen hervor, die verschiedene Technologien und Teilsektoren umfassen, um die Energietransformation voranzutreiben.

Höhepunkte des EIP Summit 2025

1. Thierry Burkart und Caterina Mattle: Die Zukunft der Schweizer Energieversorgung
Thierry Burkart, Präsident der FDP, und Caterina Mattle, Geschäftsführerin von EIP, sprachen über zentrale Themen wie das Stromabkommen der Schweiz mit der EU, Netzstabilität und die Notwendigkeit, die Energieproduktion zu steigern.

Burkarts Botschaft war unmissverständlich: «Die Schweiz muss ihre Hausaufgaben machen – und zwar jetzt.» Er betonte, dass die Energiewende nicht nur technologische Innovation, sondern auch entschlossenes politisches Handeln und klare Rahmenbedingungen erfordert, um eine stabile und nachhaltige Energiezukunft zu gewährleisten.

2. David Mesonero: Deckung des wachsenden Energiebedarfs
Angesichts des steigenden Energiebedarfs durch Rechenzentren, Elektrofahrzeuge und die Elektrifizierung der Wirtschaft teilte David Mesonero, Global Head of Corporate Development, Strategic Partnerships und M&A bei Iberdrola, seine Vision zur Bewältigung dieser Herausforderung.

«Dies ist eine enorme Chance, aber sie erfordert mutige Entscheidungen und klare Rahmenbedingungen,» sagte Mesonero. Als Vertreter von Iberdrola, dem weltweit zweitgrößten Energieversorger und einem führenden Unternehmen der globalen Energiewende, hob er die Bedeutung von Innovation und strategischen Partnerschaften hervor, um den wachsenden Energiebedarf nachhaltig zu decken.

«Wenn wir heute über die Sicherheit der Energieversorgung sprechen, geht es nicht nur darum, sicherzustellen, dass Industrieunternehmen Kilowattstunden erhalten. Letztendlich geht es um unsere Freiheit.»

Egbert Laege CEO SEFE

3. Egbert Laege: Sicherung der Energieversorgung Europas angesichts geopolitischer Herausforderungen
Egbert Laege, CEO von SEFE (Securing Energy for Europe), sprach darüber, wie geopolitische Spannungen die Energieversorgung Europas auf die Probe gestellt haben. Er betonte die Bedeutung, Europas Stärken zu nutzen, um Energiesicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand zu gewährleisten.

Laeges Appell war eindeutig: «Europa muss in die Zukunft investieren – Dekarbonisierung, Innovation und marktorientierte Strukturen sind essenziell, um nachhaltige Energie zu sichern und unsere Freiheit und unseren Wohlstand zu bewahren.»

4. Beat Deuber: Infrastruktur und Verantwortung über kommende Generationen hinweg
Beat Deuber, Mitglied der Geschäftsleitung Infrastruktur bei der SBB, hob die Bedeutung nachhaltiger und zukunftsorientierter Infrastruktur hervor. Mit einer Lebensdauer von über 80 Jahren sind die Projekte der SBB echte Generationenprojekte, die von vergangenen Generationen gebaut, von der Gegenwart gepflegt und für die Zukunft vorbereitet werden.

Deubers Botschaft an das Publikum: «Jede Investition, die wir heute nicht tätigen, wird unsere Kinder und Enkelkinder belasten.» Er rief zu Mut, Innovation und Zusammenarbeit auf – insbesondere mit dem Energiesektor –, um sicherzustellen, dass das Schweizer Bahnsystem eine tragende Säule nachhaltiger Mobilität bleibt.

EIP Summit

Entdecken Sie alle Videos vom EIP Summit der letzten Jahre

Alle Summit Videos
Zurück zu Nachrichten