Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren zum Schutz der biologischen Vielfalt

Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren zum Schutz der biologischen Vielfalt

Hintergrund

In den letzten Jahrzehnten ist der Bestand bestimmter Vogelarten in Spanien bedroht worden. Mehrere dieser Arten sind vom Aussterben bedroht und geben Anlass zur Sorge um die Artenvielfalt. In Spanien leben mehr als 90% dieser so genannten Aasfresser, einer Gruppe, die sich von den Überresten toter Tiere ernährt und zu der auch Geier und Milane gehören. Diese Vögel spielen eine wichtige Rolle im natürlichen Regenerationsprozess der Umwelt und helfen, die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.

Ein Schlüsselfaktor für diesen Rückgang ist der Mangel an Nahrung in den Lebensräumen der Vögel, der hauptsächlich auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist. Zwar haben die Behörden und andere Interessengruppen in den letzten Jahren mehrere Initiativen ergriffen, darunter auch einige, die darauf abzielen, zusätzliche Nahrung für diese Arten bereitzustellen, doch waren diese Massnahmen nicht für alle Arten, insbesondere kleinere Vögel, wirksam.

ESG-Massnahmen

Seit 2022 arbeitet Repsol Renewables mit lokalen Behörden, Landwirten und einer Nichtregierungsorganisation in Aragonien (Spanien) zusammen, um die Artenvielfalt zu schützen. Die Initiative konzentriert sich auf zwei geschützte aasfressende Arten in Spanien: den Rotmilan und den Schmutzgeier.

Im Rahmen der verschiedenen Aktivitäten hat Repsol Renewables die Einrichtung einer zusätzlichen Futterstelle für diese Vögel initiiert, die laufend überwacht wird. Es wurden mehrere spezifische Massnahmen ergriffen, um diese Arten anzulocken und sie bei der Fütterung zu schützen. Dazu gehören: (i) die sorgfältige Auswahl des Standorts der Futterstellen, (ii) die Bepflanzung der Futterstellen mit einheimischer Vegetation und (iii) die Installation von speziell angefertigten Sitzstangen.

Darüber hinaus wurden Kooperationsvereinbarungen mit Viehzüchtern in dem Gebiet geschlossen, um die so genannten Futterschutzzonen für aasfressende Arten einzurichten. In diesen Zonen sind die Landwirte von der Verbrennung einiger Tierkadaver befreit, die stattdessen als Nahrung für aasfressende Arten dienen.

Ergebnis

In den ersten zwei Jahren des Programms wurden vor allem folgende Meilensteine erreicht: (i) die nicht saisonale Anwesenheit von drei Paaren Schmutzgeiern im Fütterungsgebiet, (ii) die Zunahme der Anwesenheit von Jungtieren und (iii) der Abschluss von fünf Vereinbarungen mit örtlichen Landwirten über die Einrichtung von Ablagerungszonen für Kadaver. Es wird erwartet, dass sich diese positiven Auswirkungen in den nächsten vier Jahren mit der Weiterentwicklung des Programms noch verstärken werden.

Im weiteren Sinne unterstützt diese Initiative die Wiederherstellung des natürlichen Nahrungshabitats aasfressender Arten durch die Förderung von Synergien zwischen dem Schutz des Lebensraums bedrohter Arten und der Erhaltung sozialer Aspekte im Zusammenhang mit der extensiven Viehwirtschaft des Landes.

Ausserdem wurden über 2’800 Kilogramm Kohlendioxidemissionen vermieden, weil die Landwirte die Tierkadaver nicht verbrennen mussten.

Hinweis: Die Fallstudie dient nur zur Veranschaulichung. Die Beteiligungen können sich ändern. Es handelt sich hierbei nicht um eine Anlageberatung zum Kauf oder Verkauf der vorgestellten Wertpapiere.

Tags
  • Repsol Renewables |
  • Windpark
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