Stärkung der lokalen Partnerschaft mit Windkraftgemeinschaftsfonds
Hintergrund
Von der Planungsphase über den Bau bis hin zum Betrieb ist es für die langfristige Akzeptanz von Windkraftprojekten entscheidend, dass die örtlichen Gemeinschaften während des gesamten Lebenszyklus eines Projekts angemessen einbezogen werden. Schliesslich leben Anwohner und Windparks oft 25 Jahre oder länger Seite an Seite.
ESG Massnahmen
Darüber hinaus können gemeinwohlorientierte Beteiligungsmechanismen, wie beispielsweise lokale Fonds zur Förderung von Initiativen vor Ort, die erneuerbaren Energieprojekte mit den Interessen der Anwohnenden verknüpfen. In einer Gruppe von fünf Windparks in Norwegen, Schweden und Finnland wendet der Industriepartner von EIP diesen Ansatz aktiv an.
Die vom finnischen Energieunternehmen Fortum betriebene Gruppe von Windparks mit einer Gesamtkapazität von 348 Megawatt ist eine bedeutende Investition in erneuerbare Energien, die auch durch die Unterstützung der lokalen Gemeinschaften ermöglicht wurde. Um sicherzustellen, dass die umliegende Bevölkerung möglichst viel davon profitiert, haben Fortum und EIP für mehrere Standorte Gemeinschaftsfonds eingerichtet, die Sport-, Kultur-, Umwelt- und Jugendinitiativen fördern. Im Windpark Ånstadblåheia in der Nähe von Sortland, der seit 2019 in Betrieb ist, werden einmal jährlich Mittel aus dem Gemeinschaftsfonds verteilt. Die Projektanträge werden von Kulturfabrikken Sortland, einer kulturellen Organisation in Sortland, geprüft, um lokale Prioritäten angemessen zu berücksichtigen. Im Jahr 2024 wurde Beiträge in der Höhe von 550’000 NOK (rund 50’000 EUR) bewilligt und im Rahmen einer Zeremonie, an der auch Vertreter von EIP teilnahmen, an neun Projekte vergeben. Die geförderten Projekte reichen von der Renovierung eines Gemeindezentrums über die Unterstützung eines Orientierungslaufteams bis hin zur Anschaffung einer Schneemaschine für den örtlichen Skiclub.
Ergebnis
Die Gemeinschaftsfonds bieten eine zusätzliche Möglichkeit, die Vorteile der Windenergie mit den lokalen Gemeinden zu teilen und tragen dazu bei, Vertrauen stärken und lokale Wertschöpfung in der Region zu fördern – ein Aspekt, den auch die Bürgermeisterin von Sortland während der Projektzeremonie betonte.1
Hinweis: Die Fallstudie dient nur zur Veranschaulichung. Die Beteiligungen können sich ändern. Es handelt sich hierbei nicht um eine Anlageberatung zum Kauf oder Verkauf der vorgestellten Wertpapiere.
Footnotes and important information
- 1 Lesen Sie mehr über das Projekt des Gemeindefonds und die Preisverleihung auf der Website von Fortum: https://www.fortum.com/no/media/2024/10/vinnvind-midler-styrker-fellesskapet.
Tags
- Fortum |
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